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Behandlungsspektrum / Leistungsspektrum

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Unser ganzheitliches Konzept

Das Ineinandergreifen der körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen beim älteren Menschen erfordert einen umfassenden Einstufungstest (Assessment).
Bei jeder Patientin bzw. bei jedem Patienten führen wir in den ersten drei Tagen des Aufenthaltes einen Einstufungstest durch. Dabei nutzen wir standardisierte, bewährte Testverfahren. Deren Auswertung gibt uns die Möglichkeit, die Patientinnen und Patienten in ihren Einschränkungen oder Fähigkeiten und ihren Behandlungs-Chancen einzuschätzen. Darauf aufgebaut wird der Therapieplan. Wir führen dieses Assessment ein- und ausgangs durch, sodass wir es auch als Mittel zur Ergebnisqualitätsmessung heranziehen können.

Folgende Testverfahren kommen zur Anwendung:

Wir kümmern uns um den ganzen Menschen. Dabei berücksichtigen wir alle Aspekte, von den genauen Lebensumständen bis hin zu den bisherigen und akuten, behandlungsbedürftigen Krankheiten und setzen früh ein Rehabilitationskonzept ein. Angehörige werden, auch gezielt in die Therapie, miteinbezogen. Zur medizinischen Diagnostik stehen uns Sonographie, Doppler-Duplex-Sonographie, Gastroskopie sowie EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit, die Schluckdiagnostik sowie alle diagnostischen Möglichkeiten des Hauses (Radiologie, CT, MRT, Labor, Konsildienste) zur Verfügung.

Die pflegerische und therapeutische Behandlung wird koordiniert auf der neuro-physiologischen Basis nach dem Bobath-Konzept durchgeführt. Dabei stimulieren wir den Bewegungsapparat über die räumliche und zeitliche Summation gezielter propriozeptiver und exterozeptiver Reize. Diese Informationen erhält die Patientin bzw. der Patient durch Einflüsse aus dem Alltagsleben wie Berührung, Druck, Temperatur, Schwerkraft, Sehen und Hören. Die dadurch ausgelösten und gebahnten Reaktionen entsprechen normalen Alltagsbewegungen.
Zusätzlich werden spezielle physiotherapeutische Konzepte einbezogen, wie oben ausführlich dargestellt. Ergänzt wird die Behandlung durch die Physikalische Therapie.

Zur Wiederherstellung und Erhaltung der Selbstständigkeit im psychosozialen und lebenspraktischen Bereich werden in der Ergotherapie die sensomotorischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten geschult. Die Behandlung umfasst die Bereiche Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL), wie Waschen, Essen, Anziehen, motorisch-funktionelle Therapie, Hilfsmittelberatung, -auswahl und -schulung gemeinsam mit den Angehörigen, neuropsychologisches sowie psychosoziales Training.
Störungen des Sprachverständnisses, der Sprachproduktion sowie der Schreib- und Rechenfähigkeit sind Behandlungsdomäne der Logopädie mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit. Schwerpunkte der Therapie sind: Aphasien (Sprachstörungen), Dysarthrien (Sprechstörungen) und Dysphagien (Kau-/Schluckstörungen).

In unserer Neuropsychologie werden insbesondere Schlaganfallpatientinnen und -patienten testpsychologisch auf Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit/Konzentration, Gedächtnis/Lernen, intellektuelle Leistungen und Affektivität untersucht. Wir leiten Trainingsmaßnahmen ein, beraten das Team im Umgang mit den Patientinnen und Patienten und geben ihnen und den Angehörigen Hilfestellung bei der Krankheitsbewältigung.
Unser Sozialdienst bietet persönliche Gespräche mit Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen an, um ihnen die Verarbeitung der Krankheitsproblematik zu erleichtern und gemeinsame Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Im Zusammenhang mit der Entlassungsvorbereitung gilt es, die Wiedereingliederung der Patientin bzw. des Patienten in ihren/seinen sozialen und häuslichen Lebensbereich zu fördern und alle für die Nachsorge erforderlichen Dienste und Hilfsmittel anzufordern.

Leistungen in der Geriatrieklinik und in der Tagesklinik

Altersmedizin am Klinikum Bremen-Nord